Weekend of Nerds 2017: Fetzt!

07.09.2017 von Franziska Leitermann in Arbeitsleben und Events und Kultur
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Über so manche queo-Tradition haben wir auf diesem Blog schon berichtet: Weihnachtsfeiern, Gesundheits- und Teamtage oder auch unser Sommerfest. Ein Ereignis hat bisher allerdings noch nicht die verdiente Aufmerksamkeit bekommen, obwohl es vergangenes Wochenende bereits zum sechsten Mal in Folge stattfand: Das Weekend of Nerds!

Zum WoN – kurz für Weekend of Nerds – treffen sich einmal im Jahr alle queos aus den Technology-Teams um zusammen zu philosophieren, zu lernen und um sich in Theorie und Praxis über neue Trends der Branche auszutauschen- mal im Team, mal teamübergreifend. Selbstverständlich steht auch Teambuilding auf dem Programm.

 

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Zu Beginn gibt es eine theoretische Einführung in ein ausgewähltes Thema um anschließend in kleinen Gruppen an einer praktischen Aufgabe zu arbeiten. Hier kann dann nach Herzenslust getüftelt, ausprobiert und sich ausgetauscht werden – ausnahmsweise ganz ohne Deadlines im Nacken. Natürlich darf es dabei  gerne etwas spielerischer werden, denn der Spaß darf auch beim WoN nicht zu kurz kommen. So wurde vergangenes Jahr “Agiles Jenga” gespielt, in dem das klassische Jenga um Methoden der Agilen Softwareentwicklung ergänzt wird. Am Abend wird dann traditionell gegrillt, gespielt (sowohl “analoge” Spiele als auch mit der PlayStation des PHP-Teams), oder einfach nur gemeinsam ein Bier getrunken, um sich abseits des Arbeitsalltags über Privates auszutauschen und sich teamübergreifend besser kennenzulernen.

 

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Diesmal verschlug es unsere Entwickler-Teams bereits zum zweiten Mal in Folge in die Jugendherberge nach Görlitz – so gut hatte es allen beim letzten Mal in der beschaulichen Stadt an der Neiße gefallen. Schon um 7:30 Uhr trafen sich die queos der Unit Technology am Büro in Dresden. Dann hieß es schnell Technik einladen – und los ging es mit vielen Autos nach Görlitz. Nachdem die Technik im Konferenzraum der Jugendherberge aufgebaut war, begrüßte Dirk Cosmar, Director der Unit Technology alle anwesenden queos. Anschließend ging es dann richtig los: Das Thema des diesjährigen WoN waren NoSQL (kurz für: “Not only SQL”) Datenbanken, konkret dokumentenorientierte Datenbanken und Graphdatenbanken. Dem interessierten Laien sei an dieser Stelle erklärt, dass dokumentenorientierte Datenbanken sich dafür eigenen, große Mengen von Daten (Stichwort: Big Data) effizient abrufbar zu machen. Graphdatenbanken wiederrum können dazu genutzt werden, Relationen stark vernetzter Entitäten darzustellen, abzuspeichern und abschließend effizient auszuwerten.

 

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Ralf Michael, Head der Teams Java, PHP und Frontend, führte in das Thema Dokumenten-Datenbanken ein, bevor es dann endlich das heißersehnte Mittagessen gab. Nach einer kurzen praktischen Übung zum vorangegangenen Thema hielt Uwe Oehmchen, Head des C#-Teams, seinen vorbereiteten Vortrag zum Thema Graph-Datenbanken. Auch hier folgte zum Warmwerden eine kleinere Übung. Nach der anschließenden Vesper war dann endlich der Teil des Wochenendes gekommen, auf den alle Anwesenden gewartet hatten: Der Praxisteil, in dem in kleinen, teamübergreifenden Gruppen, an den Datenbanken gearbeitet, ausprobiert und getüftelt werden konnte. Ralf hatte dazu eine Datenbank mit einer sehr großen Menge (fiktiver) Nachrichten zwischen allen queos vorbereitet. Aufgabe war nun herauszufinden, welche queos im Arbeitsalltag am wenigsten Kontakt miteinander haben und sich somit bei einem der Mittagessen dringend besser kennenlernen sollten.

Wie schon erwähnt, stand dann am Abend das traditionelle Grillen an – doch das drohte sprichwörtlich ins Wasser zu fallen, da es den ganzen Tag stark regnete. Aber Dirk ließ sich nicht von alten Traditionen abbringen und hielt, trotz Nässe, tapfer am Grill durch. Damit war der Abend gerettet! Gut gestärkt gab es einiges zu tun: Brett- oder Kartenspiele, die bereits erwähnte PlayStation oder einfach nur ein entspanntes Gespräch unter Kollegen waren einige der Möglichkeiten. Selbst für einen Stadtrundgang hatte sich, trotz des Wetters, ein harter Kern zusammengefunden. Und manch einer war so begeistert von der Praxisaufgabe, dass er bis spät in die Nacht nicht von seinem PC wich – aber natürlich durfte auch hier das verdiente Feierabendbier nicht fehlen.

 

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Der nächste Morgen wurde nach dem vollen Programm des Vortags etwas ruhiger angegangen: Um neun Uhr begrüßte Dirk alle anwesenden queos um den Vortag zu rekapitulieren. Anschließend arbeiteten manche Teams weiter an der Praxisaufgabe, während die Technical Consultants und das Frontend-Team die Gelegenheit nutzten, um teamspezifische Themen anzugehen – natürlich auch am zweiten Tag, unterbrochen von Mittagessen und Vesper.

 

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Nachmittags kamen dann alle noch einmal zusammen: Jeder der mochte, konnte demonstrieren, was er in den zwei Tagen im Praxisteil entwickelt und vor allen Dingen dabei nützliches gelernt hatte. Nach der anschließenden Feedbackrunde wurde der offizielle Teil beendet: Alle bauten gemeinsam ab, luden es in die Autos und fuhren zurück nach Dresden.

Auch in diesem Jahr war das WoN für alle teilnehmenden queos ein voller Erfolg: “Das war einfach ein cooles Event! Man lernt was – und vor allem auch sich untereinander besser kennen. Man kann Dinge tun, die man zeitlich im Alltag nicht schaffen würde und somit einmal stressfrei über den Tellerrand gucken!” fasst Robin Gander, Developer im Java Team, die Veranstaltung zusammen und ergänzt: “Fetzt!”

 

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