Das queo-Projekt Social Web macht Schule ist auf den Hund gekommen. Wuff!

12.09.2017 von Mobbing Mops in Engagement
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Mahlzeit, ich bin der Mops, ehemals Mobbing Mops. Bild1Ich hab jetzt mein Bad-Boy-Image abgelegt. Echt. Bin jetzt auf die gute Seite gekommen. Die gegen Mobbing. Kannste mal sehen. Hab lange genug selber was vor den Latz gekriegt. Tja: klein, rund und ein Problem mit der Sabberregulation. Bietet sich ja an. War keine schöne Zeit.

Das Projekt und warum es sowas geben muss

Also Cape angezogen und bei Social Web macht Schule geklingelt. Das sind die, die in Schulen gehen und den Eltern, Lehrern und Schülern mal richtig Dampf machen. So von wegen: macht mal nicht nur Scheiß mit eurem Smartphone sondern ab und zu Kopf anschalten vorm Posten. Was soll ich sagen? Die waren hin und weg von mir (was sonst). Cape geht immer. Ja und nun mache ich hier also Instagram: @mobbingmops. 170803_Skizze_06_ff

Aber um mich geht’s ja gar nicht. Um die Schüler geht’s und was die posten. Das ist leider oft nicht so harmlos und lustig wie die sich das denken. Instagram ist ja nun was die Schüler so benutzen und ich versteh das total. Ist immerhin das Alter wo die sich alle selbst finden. Aber dann wird sich eben an Quatsch hochgezogen. Klamotten oder Hüftumfang zum Beispiel. Die leben nicht für sich, sondern für alle anderen. Manche fühlen sich nur toll mit genug Likes. Schade!

Mops2Und ums andere Ende kümmern sich die Wenigsten. Da wird sorglos gepostet was kommt. Wo man ist und was man so macht und mit wem. Und was man so anhat. Oder nicht anhat. Und das steht dann drin. Öffentlich. Einmal gepostet und zack, kann sich da jeder was runterladen. Muss man nicht mal mehr ins Darknet. Klar oder? Aber jeder hat eben Insta und jeder stellt sowas rein. Muss man mithalten. Masse definiert normal. Wer nicht postet wird nicht geliked. Na und der ist dann eben raus.

„Wirklichkeit“ ist Werbung

Aber posten ist auch nur die halbe Wahrheit. Denn gefolgt wird da auch jedem und allem. Sind ja auch nur normale Menschen diese Dagi und dieser Apored, oder? Klar, wenn Bibi so nebenbei ihr Shampoo in die Kamera hält, weil sie es toll findet, stehen eine Agentur, Stylisten, Werbepartner und was weiß ich dahinter. Aber Katja aus der 7a denkt „Bibi mag das, ich mag Bibi und jetzt bin ich meinem Vorbild ein Stück näher.“ Aber vorgegaukelt wird, dass das alles ganz unverfälscht ist. Bibi rennt auch jeden zweiten Tag ins „dm“ und holt sich Shampoo. Real life. Also, dass was nicht stundenlang in Photoshop wegretuschiert und mit Filtern zugekleistert wurde. Nichts als Werbung am Ende. Ist so eine Sache, die man eben wissen muss. Deshalb versuch ich das zu verbreiten. Mal infrage zu stellen. Mit der Pfote auf den Tisch hauen. Irgendwo hört der Spaß auf. Und da fange ich an.

Meine Mission

Warum keine Fotos von sich, wie man wirklich ist? Mach ich so. Warum nicht mal nachfragen was das alles soll? Mach ich so. Und hoffentlich stehe ich wem auf dem Schlips. Ich will, dass die mal hochgucken, die Jungs und Mädels. Und sich nicht nur nach Insta richten und was da cool ist.

Wenn ich poste, mache ich das vorbildlich „real“. Ich bin ein Mops und seh halt aus wie ich aussehe. Ich mache meine Sachen und will zum Sachen machen anregen. Nicht nur fotografieren. Deshalb sind meine Posts immer wieder was Neues.

Und kommentieren macht fast noch mehr Spaß. Da kann ich direkt die Leute mal ganz doof fragen, was das soll. Die wissen selten ne Antwort. Die haben sich das einfach noch nie gefragt. Also frag ich.

Anregen zum Nachdenken

Mein Instagram ist jetzt mein Job. Das ist schon schräg. Bin ja als Generation-X-Welpe so ein Kind der Medien. #Lol. Und immer wieder kommen gute Beispiele. Am meisten freu ich mich immer wenn ich nix sehen kann. Private Profile. Ich hoffe dann immer, dass die nicht erst böse Erfahrungen machen mussten.

mops_insta

Wenn ich jemanden nur für eine Sekunde zum Nachdenken bringe, wer man noch so sein kann, offline, find ich das gut. Dann hab ich was erreicht. Fest steht: Was ich hier mache, muss jemand machen. Auch wenn die meisten erstmal etwas irritiert sind, wenn sie mich sehen. Aber irritieren gehört auch zum Job. Mopsstyle. Ich lass mir doch keinen Maulkorb umschnallen.

Freundlichst, euer Mops

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