Ein Tag mit vividot in Hamburg

12.12.2017 von Martin Lotze in Arbeitsleben und Kultur und Unternehmen
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Über unser Headquarter haben wir schon häufig berichtet und auch den queo-Standort in Solothurn haben wir bereits in unserem Blog vorgestellt. Doch wie arbeiten unsere Kollegen von vividot in Hamburg und was hat die Perle des Nordens alles zu bieten? Vivian, Project and Sales Manager bei vividot, gibt uns einen Einblick in ihren Alltag.

Bevor wir über die Schwelle unseres Büros treten, möchte ich kurz einen Schritt zurückgehen und von unserem besonderen Arbeitsweg berichten. Einige von uns starten und beenden den Tag nämlich passend zu Hamburg mit einer Fährfahrt von den Landungsbrücken zum Dockland (und wieder zurück). Insbesondere bei schönem Wetter kann ich mir keinen besseren Weg vorstellen um den Tag zu beginnen. Und abends hilft die frische Brise dabei den Kopf wieder frei zu bekommen.

 

Der moderne Gebäudekomplex, in dem sich auch unser Büro befindet, liegt leicht erhöht an einem Berg. So behalten wir auch im Falle einer Sturmflut – welche Hamburg das ein oder andere Mal über das Jahr hinweg aufsucht – trockene Füße.

 

Das dreistöckige Büro am Elbberg 6c teilen wir uns mit der Agentur coast communication, wobei wir das Erdgeschoss bezogen haben – zum Glück aller Parteien, da die Postboten insbesondere in Zeiten der Eventvorbereitung die eine oder andere Paketlieferung jeglicher Größe zu uns bringen dürfen. Diese Lieferungen kann man meistens im Rahmen der Testphase in unserem Büro sowie im Konferenzraum, welcher sich im Keller befindet, bestaunen.

 

Unser Gemeinschaftsbüro besteht aus einem großen, hellen Raum mit zwei großflächigen Glasfassaden, durch die man gelegentlich einen Blick auf eines der vorbeifahrenden Kreuzfahrt- oder Containerschiffe erhaschen kann. Der einzige Knackpunkt dieser Glasfassaden ist die spezielle Beschichtung, welche den Handyempfang im Büro deutlich einschränkt. Doch davon abgesehen, bietet uns das Gemeinschaftsbüro jederzeit die Möglichkeit in einem persönlichen Austausch zu stehen. Dies führt zu einem engen und vertrauten Arbeitsverhältnis in unserem Hamburger Team und gibt uns die Möglichkeit, auch stressige Phasen gemeinsam anzugehen.

Nachdem nun jeder mit einem Kaffee (oder Tee) ausgestattet ist, beginnen wir den ersten Tag der Woche mit unserem Meeting zur Wochenplanung. Hierzu schalten wir uns per Skype mit dem queo Headquarter in Dresden zusammen. Die Videoübertragung ermöglicht es uns, die räumliche Trennung zu überbrücken und gemeinsam das Alltagsgeschäft, aber auch Neuigkeiten sowie Dinge die uns bewegen, zu besprechen. Neben täglichen Telefonaten (bspw. zur Detailabsprache von Projekten), gibt uns dieser wöchentliche Call somit eine sehr gute Gelegenheit, die Verbindung zu unseren Dresdner Kollegen zu halten. Darüber hinaus freuen wir uns bereits sehr darauf, gegen Ende des Jahres bei der großen queo Weihnachtsfeier dabei zu sein, an welcher alle Standorte (d.h. neben uns noch die Kollegen aus Berlin und der Schweiz) in Dresden zusammenkommen werden.

Nun dauert es nicht mehr lange bis zur Mittagspause. Wie es sich in Nähe zum Hamburger Hafen gehört, findet man in unmittelbarer Nähe zu unserem Büro einige kleine Fischbistros und -restaurants. Wie wäre es zum Bespiel mit einem frischen Thunfisch-Steak-Brötchen im „Atlantik Fisch“ oder einer kleinen oder großen (– je nach Hungergefühl) Hafenrundfahrt im „Goedeken“? Oder für den etwas größeren Geldbeutel ein besonderes Mittagsmahl im berühmten „Fischereihafen Restaurant“? Sollte einem der Gaumen mal nicht nach Fisch stehen, bietet sich darüber hinaus die Möglichkeit, die Große Elbstraße entlang zu schlendern und bei der „L’Osteria“ aus der leckeren italienischen Speisekarte zu wählen oder einen kurzen Spaziergang nach Altona zu unternehmen. Auch die Holzbänke auf der Plattform vor unserem Büro laden an sonnigen Tagen dazu ein, die Pause mit Blick auf den Hafen zu genießen.

 

Frisch gestärkt starten wir in den Nachmittag und widmen uns wieder den letzten bevorstehenden Vertriebstätigkeiten und Projekten in diesem Jahr. An dieser Stelle möchte ich auch noch einmal die Frage aufgreifen, was sich seit dem Zusammenschluss mit queo für uns verändert hat. Mit den Dresdner Kollegen wurde uns die Möglichkeit geboten, neue Tools zu entwickeln bzw. bereits bestehende zu innovieren. Darüber hinaus können wir nun einzelne Bereiche auslagern (bspw. bei der Erstellung von Microsites) oder uns zusätzliche Unterstützung, z.B. in der kreativen Ideenfindung, sichern. Dadurch sind wir in der Lage, unseren Kunden konzeptionelle Lösungen anzubieten, welche sich noch besser integrieren lassen. Wie gut der Schulterschluss zwischen vividot und queo funktioniert, hat dieses Jahr beispielsweise das gemeinsame Projekt auf der IAA gezeigt.

Mittlerweile ist es Abend geworden und die Dämmerung lädt dazu ein, den Feierabend auf einem der vielen Hamburger Weihnachtsmärkte ausklingen zu lassen. Besonders empfehlenswert sind dabei der „Winterzauber“ am Jungfernstieg und der „Historische Weihnachtsmarkt“ am Rathaus. Oder wer mal etwas anderes ausprobieren möchte, der sollte sich den „Santa Pauli“ Weihnachtsmarkt nicht entgehen lassen.

 

Losgelöst von der Weihnachtszeit zieht die Perle des Nordens sowohl neue Besucher als auch Alteingesessene mit ihrem einzigartigen Flair in den Bann. Alt- und Neubauten gehen in Hamburg harmonisch ineinander über, wobei jedoch insbesondere die vielen schönen, mit Stuck besetzten Stadthäuser in vielen langen Straßenzügen herausstechen. Es lohnt sich also bei schönem Wetter einfach mal eines der zahlreichen Stadträder auszuleihen und die Straßen entlangzufahren. Empfehlenswert ist auch eine Fahrt um die Alster oder gar ein Kanu oder Tretboot zu mieten und beim gemütlichen paddeln auf der Alster die Seele baumeln zu lassen. Bleiben wir noch einmal kurz auf dem Wasser, denn neben dem Kanu- und Tretbootfahren besteht darüber hinaus die Möglichkeit einer Hafenrundfahrt auf der Elbe. Als kleiner Insidertipp sei an dieser Stelle gesagt, dass man auch ein HVV-Ticket kaufen und mit den HVV-Fähren etliche Stopps ansteuern kann.

 

Befindet man sich bereits am Hamburger Hafen bzw. den Landungsbrücken, ist es nicht mehr weit bis zum alten Elbtunnel. Dieser führt unterhalb der Elbe auf die andere Elbseite und bietet einen wunderschönen Blick auf die Landungsbrücken, die Elbphilharmonie (ebenfalls einen Besuch wert), die Speicherstadt und vieles mehr. Wer sich zudem noch ein bisschen körperlich betätigen möchte, kann die 452 Stufen des Hamburger „Michel“ erklimmen und wird mit einer spektakulären Rundumsicht auf die Stadt belohnt. Aber Vorsicht: passend zum Norden weht hier meist ein rauer Wind.

 

Möchte man sich danach ein wenig stärken und nach dem Fisch zum Mittagessen etwas anderes ausprobieren, empfehlen wir einen Besuch bei Dulf’s Burger. Mit seinen einzigartigen Zutaten und Kreationen bietet dieses Restaurant den Stoff, aus dem Träume gemacht sind. Jetzt nähern wir uns auch fast schon dem Ende, weshalb wir zum Abschluss noch einen letzten Schlummertrunk in der Syklinebar „20 Up“ des Empire Riverside Hotels mit Blick auf Hafen und Elbphilharmonie oder im „Clouds“, im obersten Stockwerk des Wolkenkratzers „Tanzende Türme“, empfehlen.

Und letztendlich bleibt zum Abschluss nur noch eines: „In Hamburg sagt man Tschüss…“

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1 Kommentar
  1. Von Thomas 5. January 2018, 10:28

    Schöner Blogartikel zum Büroalltag in der Hansestadt. Arbeite selbst seit 2 Jahren in Hamburg als Freelancer und hab mir da einen Büroraum in den Hohen Bleichen (https://www.ubc-collection.com/collection-business-center-hamburg-city.html )angemietet. Ich hole mir in der Mittagspause dann selber auch oft ein leckeres Fischbrötchen und mache einen Spaziergang an der Alster. Das ist wirklich eine schöne Stadt mit so vielen netten und echten Menschen. Ich vermisse den Pott da nur selten.