Top 10: Warum das Forward Festival einen Besuch wert ist?

12.07.2018 von Chris Kertész in Events
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1. „My english is quite like an Arnold Schwarzenegger type of english!” Mit diesen sympathischen Worten wird man im feinsten österreichischen Englisch von Othmar Handl, einem der zwei Organisatoren des Forward Festivals, begrüßt.

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2.
Das sympathischste Stadion Deutschlands als Veranstaltungsort. Was soll man dazu noch sagen? Der FC St. Pauli ist Kult.


3.
Die Millerntor Gallery verwandelt das Millerntor-Stadion für ein Jahr in eine riesige Kunstausstellung. Parallel zum Forward Festival fand die Eröffnung, inklusive musikalischen Highlights wie dem Auftritt unseres ehemaligen Auszubildenden und seiner Dresdner Band “No King No Crown”, statt. Ein Besuch der Millerntor Gallery darf in keinem Hamburg-Trip fehlen.


4.
Visual Effects sind ein wichtiger Bestandteil emotionaler Werbung. The Mill aus London zeigen das eindrucksvoll an Beispielen wie dem Lush Spa Experiment oder dem Musikvideo „Threads“ von “Once upon a dead man”, was übrigens nach einer spontanen Anfrage in nur drei Wochen entstanden ist.


5.
Mut wird belohnt! Björn Kusoffsky, Gründer und CEO von Stockholm Design Lab, erzählt wie er in den 80ern einfach mal Andy Warhol nach einem Coverdesign für die „crappy“ Demo seiner Band Rat Fab fragte. Dieser hat tatsächlich “Ja” gesagt. Die Musik ist übrigens gar nicht so schlecht und ab 250€ kann man die Single käuflich erwerben.

https://www.popsike.com/pix/20120531/330741465384.jpg
Quelle: popsike.com


6.
Lionel Richie ist gefragt, aber niemand möchte es zugeben. Danger Dave von Cool Shit erzählt von seinem Sabbatical, spanischer Wurst und Inflatables. Hello?

Quelle: coolshit.art


7.
Durchdachte Kreativprozesse sind in Agenturen immer noch gefragt. Felix Richter, Creative Director von Droga5 aus New York beweist, dass unvergessliche Werbung nicht immer lustig sein muss. Er zeigt Beispiele von Hennesey und Under Armour, die mit Tiefgang und Komplexität punkten.


8.
Für seltsame Fotografien gibt es immer einen Markt. Erik Kessels erzählt von Valerie. Das Besondere: Valerie wird seit den 80ern von ihrem Mann angezogen im Wasser fotografiert. Sie werden kurzerhand Bestandteil der Bildbandreihe „In almost every picture“ und Teil einer Ausstellung in Zürich. Die Krönung: Ein Bild von Valerie mit dem Bildband, fotografiert im Wasser.
White hat, Weeki-Wachee, 2007


9.
„Form follows function is bullshit!“ Stefan Sagmeister macht deutlich, dass der Minimalismus des 20. Jahrhunderts zu einer schlechten Entwicklung im Design führte. Dank Jan Tschicholds Werk „Die neue Typografie“ sehen alle App-Designs gleich aus. Minimalistisches Design wie bei der Penn Station in New York führt zu schlechter Laune. Und wo kann man sich eigentlich besser orientieren? In der Münchner U-Bahn, wo jede Station gleich aussieht, oder in Moskau, wo die Stationen im individuellen Glanz erscheinen?


10.
Nochmal Erik Kessels und Penisbilder oder wie man einen schwarzen Hund fotografiert …

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