Das Wandern ist des queos Lust…

15.05.2016 von Linda Scheithauer in Events und Gesunde queos
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…und so trafen sich an einem schönen Frühlingssamstag eine Gruppe frischlufthungriger queos in Königstein und machten sich auf, gemeinsam die naturschönen Pfade des Elbsandsteingebirges zu entdecken. Mit im Gepäck:

  • eine Wanderkarte, die diese Gegend schon so oft gesehen hatte, dass die erste zu lösende Tagesaufgabe im korrekten Zusammenpuzzeln einzelner papyrusgleicher Landschaftsabbilder bestand,
  • dennoch reichlich gute Laune und die geteilte Überzeugung, dass sich die geplante Route schon irgendwie finden lassen würde und
  • eine bunte Horde eigenen Nachwuchses, die dem gesamten Vorhaben zugegebener Maßen zunächst etwas skeptisch gegenüber stand.

 

Auf zum Pfaffenstein

So starteten wir bei (entgegen der vortäglichen Wettervorhersage) strahlendem Sonnenschein entlang der gepflasterten Straßen von Pfaffendorf in Richtung des Pfaffensteins.

 

 

Und als wir dessen Fuß erreichten, sollte auch das anfängliche Jammern über die in Kinderaugen „langweilige“ Startetappe recht schnell heller Begeisterung weichen. Ab hier machte die urwüchsige und von bizarren Felsformationen geprägte Landschaft der Sächsischen Schweiz ihrem guten Ruf alle Ehre und ließ Erstbesucher, zu deren Gruppe ich mich selbst zählte, beeindruckt umherblicken. In der Zwischenzeit war unsere Kinderschar bereits abseits des Weges unterwegs, um die ersten Kletterfelsen zu erklimmen und das fröhliche Gejauchze, welches wohl auch die letzten Waldgeister aus dem Winterschlaf holte, ließ auf deutlich bessere Laune schließen. :-)

 

 

Übers „Nadelöhr“ ging es weiter Richtung Gipfel. Im Gänsemarsch bezwangen wir Felsentreppe für Felsentreppe, bald in sehnsüchtiger Erwartung der ersten Pause. Diese gönnten wir uns dann auch und ließen uns, oben angekommen, bei einzigartiger Aussicht die Lunchpakete der Frühstückszwerge schmecken.  Das bis hierhin beständig schöne Wetter lud dazu ein, die Pause bei einer kühlen Erfrischung im Biergarten der angrenzenden Berggaststätte noch etwas zu verlängern.

Erfreuliche und unerfreuliche Hindernisse

Als dann der „Durst nach Bewegung” wieder größer wurde, setzten wir unsere Tour fort. Das nächste Etappenziel war der Quirl. Zur Freude der Kleinen holte Matthes jetzt auch das Kinder-Klettergeschirr heraus und alle halfen mit, nach geeigneten Felsgesteinen Ausschau zu halten.

 

 

Während der Nachwuchs sich munter an den Aufstieg wagte, kletterte der Wetterfrosch jedoch leider merklich nach unten. Wir entschieden uns, den Rückweg nach Königstein anzutreten. Zu diesem Zeitpunkt ahnten wir noch nicht, dass dieser uns noch so einiges an Ausdauer abverlangen sollte. Voller Euphorie über den schönen Tag übersahen wir nämlich einen wichtigen Warnhinweis der Sachsenforst-Mitarbeiter und so versperrte plötzlich ein riesiger Berg aus Baumstämmen unsere geplante Wegstrecke. Der übermütige Gedanke, dem Hindernis zu trotzen und dieses einfach zu „überklettern“, wurde schnell wieder verworfen. Uns blieb nichts anderes übrig, als mit Kind und Kegel auf den Schultern, den längeren Umweg in Kauf zu nehmen…

Bis zum nächsten Mal

Angekommen sind letztlich aber doch alle, zunehmend erschöpft aber glücklich. „Ein schöner Ausflug“ und „gelungener Ausgleich zum Arbeitsalltag“ hieß es und einstimmig ließen wir verlauten: „Das sollten wir mal wieder machen!“ :-)



Bis zum nächsten Mal! :)
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